Rückzug Einzelinitiativen Notfalldienst

8 Dez 16
AGZ

Dank dem Engagement der Zürcher Bevölkerung ist es in der Frage zum ambulanten Notfalldienst zu einer Einigung gekommen. Daher ruft die AGZ zum Rückzug der Einzelinitiativen zu diesem Thema in den Gemeinden auf.

Die guten Nachrichten sind schon auf unserem Blog,  unserer Facebookseite und in der Presse zu lesen: Gesundheitsdirektor Heiniger hat sich am Gipfeltreffen vom 6. Dezember zwischen Kanton, Gemeindepräsidentenverband und AGZ klar für das neue Notfalldienstkonzept der AGZ ausgesprochen. Ab 1. Januar 2018 soll es einen zentralisierten kantonalen Notfalldienst aus einer Hand geben, welcher aus dem ganzen Kanton unter einer einheitlichen Notrufnummer erreichbar ist.

Für das Jahr 2017 wurde eine Übergangslösung vereinbart. Für die Patienten wird sich damit vorerst nichts ändern, aber ab 2018 einiges verbessern.

An diesem Erfolg hat auch die Bevölkerung relevant beigetragen. Das allgemeine Interesse am Thema und das Engagement für einen nachhaltigen Notfalldienst haben Wirkung gezeigt. Manche Einwohner haben auch Einzelinitiativen in ihrer Gemeinde eingereicht und damit gezeigt, dass ihnen eine gute Notfallversorgung sehr wichtig ist. Dank ihrem Einsatz kamen die Gemeindevertreter gesprächs- und kompromissbereit zur Sitzung, so dass die erzielte Einigung möglich wurde. Merci!

Aufgrund der Einigung haben wir am Montagabend auch sofort unsere Aktion "Einzelinitiativen in Gemeinden" gestoppt. Deshalb bitten wir die engagierten Einwohner des Kantons Zürich, bereits eingereichte Initiativen zurückzuziehen. 

Sollten Sie von weiteren Einzelinitiativen zu diesem Thema Kenntnis haben, bitten wir Sie, uns die Kontaktdaten der Initiaten per E-Mail zu kommunizieren, damit wir uns bei allen Unterstützern persönlich bedanken und sie informieren können.

Ruckzug Einzelinitiativen Notfalldienst

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