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Medienmitteilungen

Verschlechterung der ärztlichen Grundversorgung

Der Regierungsrat hat die bisherigen kantonalen TARMED Verträge um 1 Jahr verlängert – der Taxpunktwert bleibt somit für 2017 provisorisch bei 89 Rappen. Die Zürcher Ärzte warnen vor einer weiteren Verschlechterung der ärztlichen Grundversorgung. Sie verstehen nicht, dass ihr Lösungsvorschlag für einen fairen Taxpunktwert nicht Gehör gefunden hat und erwägen derzeit, gegen den Entscheid zu rekurrieren.

In voller Arbeitsmontur und mit einer Riesenspritze übergaben 50 Zürcher Ärzte heute Vormittag Anita Ruf, Gesundheitsdirektor Heinigers persönlicher Assistentin, ihren Antrag auf Festsetzung eines höheren Taxpunktwerts. Sie manifestierten damit ihren Unmut über das Scheitern der Tarifverhandlungen mit den Krankenkassen vorgestern Dienstag, und insbesondere über die Zumutung eines ihre Kosten nicht deckenden Tarifs.

Medienmitteilung vom 28. September 2016 Neuorganisation des ärztlichen Notfalldienstes im Kanton Zürich Der ärztliche Notfalldienst im Kanton Zürich funktioniert heute zur Zufriedenheit der Bevölkerung. Aufgrund der demographischen Entwicklung der niedergelassenen Ärzte kann jedoch der Dienst in der heutigen Organisation in Zukunft nicht mehr aufrechterhalten werden. Die Ärzteschaft des Kantons bietet mit den Dienstleistungen der AGZ Support AG den Gemeinden Hand, die ärztliche Versorgung bei nicht lebensbedrohenden Notfällen auch in Zukunft zu sichern.

Seit dem 30. August ruft die Kampagne Ärzte für Zürich die Bevölkerung des Kantons dazu auf, sich gegen das Praxissterben einzusetzen. Hierzu sind die Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen, den offenen Brief der Zürcher Ärztin Dr. med. Vera Stucki-Häusler mit zu unterschreiben. Über 1600 Menschen haben ihre Unterstützung bereits ausgedrückt.

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