OFFENER BRIEF VON ZÜRCHER ÄRZTIN FORDERT SICHERUNG EINER UMFASSENDEN AMBULANTEN MEDIZIN

Donnerstag, 25. August 2016
AGZ

Ambulant tätige Ärzte im Kanton Zürich wehren sich!

Ambulant tätige Ärzte sehen sich mit permanent steigenden administrativen Anforderungen und finanziellen Belastungen konfrontiert, die neben der eigentlichen Patientenbetreuung einen grossen Zeitaufwand darstellen. Die TARMED-Tarifgestaltung berücksichtigt diese Entwicklung bisher jedoch nicht. Dadurch wird es immer schwieriger, eine qualitativ hochstehende ambulante medizinische Versorgung sicherzustellen. 

Angesichts dieser ungünstigen Bedingungen entscheiden sich immer weniger Ärzte für eine ambulante Tätigkeit, wodurch der Ärztemangel sich insbesondere in ländlichen Regionen spürbar verschärft. Verkürzte Konsultationszeiten, Patientenstopps, Ärzte, die weit über ihr Pensionsalter hinaus weiterarbeiten, nicht genügend ärztliches Personal für die Patientenbetreuung in Pflegeheimen sind die Folge davon. 

Diese Zustände sind auch für die betroffenen Ärzte besorgniserregend, sie befürchten, längerfristig nicht mehr in der Lage zu sein, eine sorgfältige Patientenbetreuung und Diagnostik garantieren zu können. Gleichzeitig ist angesichts der demographischen Entwicklung davon auszugehen, dass die ambulante medizinische Versorgung künftig an Relevanz gewinnen wird. 

Mit einem offenen Brief fordert die Zürcher Ärztin Dr. med. Vera Stucki-Häusler heute von Krankenkassen und Politik, dass Beratung und Gespräch weiterhin zentraler Teil der ärztlichen Versorgung bleiben. Besorgte BürgerInnen und Bürger können sich online mit Ihrer Unterschrift hinter die Forderungen von Fr. Dr. Stucki-Häusler stellen.
 
 
Mit freundlichen Grüssen
Josef Widler

Für weitere Fragen:

Josef Widler, Präsident AGZ Ärztegesellschaft des Kantons Zürich, 079 448 79 48

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